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Aktualisierung VMWare vSphere Umgebung auf 4.1 und Erweiterung - kommunale Behörde

Ausgangssituation

Eine kommunale Behörde verwendet erfolgreich eine Virtualisierungsumgebung für Servervirtualisierung auf Basis von VMWare vSphere in der Version 3.5. Diese Umgebung stellt eine Vielzahl von virtuellen Systemen performant und ausfallsicher zur Verfügung.

Problemstellung

Die Virtualisierungssysteme (Hosts) arbeiten mit der VMWare ESX Version 3.5.
Neue virtuelle Server mit Microsoft Windows Server 2008 R2 sind geplant. Dieses Betriebssystem als virtuelle Maschine wird von der eingesetzten Version des VMWare ESX 3.5 nicht unterstützt. VMWare stellt eine aktualisierte Version 4.1 mit wesentlichen Erweiterungen bereit. Diese unterstützt auch MS Windows Server 2008 R2 und Windows 7 als Gastbetriebssystem vollständig.
An einem weiteren zentralen Standort der kommunalen Behörde gibt es einen Engpass bei virtuellen Ressourcen. Hier soll im Rahmen der Migration ein neuer hochverfügbarer Virtualisierungs – Cluster mit VMWare ESX entstehen.Ein Systemausfall während  der Migrationsphase wird nicht toleriert. 

Produkt / Lösung

Für die neuen Virtualisierungsserver wurden Server der Firma HP ausgewählt. Der Servertyp HP Proliant DL 380 G7 bietet ein hervorragendes Leistungspotential für Virtualisierungssysteme und ist sehr gut erweiterbar.
Die bestehende VMWare vSphere Lösung wurde aktualisiert und erweitert.


Projektrealisierung

VMWare änderte mit der vSphere Version 4.1 den Unterstützungspfad.
Die zentrale Verwaltungskomponente der vMWare vSphere – Umgebung ist der sogenannte vCenter Server. Dieser unterstützt in der Version 4.1 von vSphere ausschließlich 64bit – Betriebssysteme.
Der vCenter – Server der Behörde ist aber mit MS Windows Server 2003 R2 in 32Bit installiert. Neue Hardware für den vCenter Server steht nicht zur Verfügung.

Basis für die Realisierung des gesamten Projektes bildete ein detailliertes Migrationskonzept, erstellt durch die Firma klopfer datennetzwerk gmbh. Dies half der Entscheidungsfindung für einzelne Schritte und diente als Handreichung für die einzelnen Projektschritte.
Aus diesem Grund muss als erster Migrationsschritt eine Aktualisierung des Serverbetriebssystems für den vCenter Server erfolgen. Dies hat aber auch einen Ausfall dieses Servers zur Folge. Diese Downzeit ist aber unproblematisch, virtuelle Maschinen auf den Hosts werden weiter ausgeführt, eine Verwaltung ist über die Host – Systeme direkt immer noch möglich.  Nur eine zentrale Verwaltung und globale Konfigurationen sind nicht möglich ohne vCenter Server.Nach einer vollständigen Sicherung der vSphere Datenbank und Konfiguration (mit mehreren Methoden, VMWare bietet hierzu z.B. ein Migration Utility an) wurde mit der Neuinstallation des vCenter Servers mit MS Windows Server 2008 R2 begonnen.

Daran schloss sich die Rekonstruktion der vSphere Umgebung an. Dies ist relativ komplex, da das von VMWare zur Verfügung gestellte Migration Utility nicht besonders zuverlässig ist und nicht gerade fehlerfrei arbeitet. Hier konnte aber auf Erfahrungen der Firma klopfer datennetzwerk gmbh in ähnlichen Projekten zurückgegriffen werden. So wurde die gesamte vSphere Konfiguration erfolgreich wieder hergestellt.Nun wurden die virtuellen Systeme auf bestimmte ESX Host Systeme verschoben, um andere Host – Systeme frei zu räumen. Auf diesem wurde dann das Virtualisierungsbetriebssystem VMWare ESX aktualisiert. Im Anschluss daran konnten virtuelle Maschinen wieder auf diesen Systemen Platziert werden.

Nach dem alle bestehenden Hosts aktualisiert wurden konnte der Neuaufbau eines ESX – Clusters in einem weiteren zentralen Standort durchgeführt werden. Neue, hochverfügbare Ressourcen stehen nun auch in diesem Standort für virtuelle Systeme zur Verfügung.


Fazit

Mit erfolgreichem Abschluss der Migrationsphase kann die vSphere Umgebung in der Version 4.1 nun auch Anforderungen nach neuen virtuellen Maschinen mit MS Windows Server 2008 R2 erfüllen.
Probleme bei der Migration wurden auch durch die Erfahrung der Firma klopfer datennetzwerk gmbh erfolgreich gelöst.
Auch während der gesamten Migrations- und Erweiterungsphase standen alle Dienste, die durch die Virtualisierungsumgebung auf virtuellen Maschinen bereitgestellt wurden jederzeit zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner:

Herr Danny Opitz   | »E-Mail